Verlässliches Fahrplanangebot
Bus-Linie 172 ab 8. Januar wieder im Normalbetrieb – Fahrplanwechsel am 10. Dezember bringt nur kleine Veränderungen für die Fahrgäste mit sich
Die KVB-Werkstatt betreibt aktuell einen enormen Mehraufwand, weil teilweise keine neuen Ersatzteile zur Verfügung stehen
Verlässliches Fahrplanangebot
Bus-Linie 172 ab 8. Januar wieder im Normalbetrieb – Fahrplanwechsel am 10. Dezember bringt nur kleine Veränderungen für die Fahrgäste mit sich
Die KVB-Werkstatt betreibt aktuell einen enormen Mehraufwand, weil teilweise keine neuen Ersatzteile zur Verfügung stehen
Die Bus-Linie 172 fährt ab 8. Januar wieder im Normalbetrieb. Damit nimmt die KVB eine weitere Reduzierung ihres Fahrplanangebotes zurück. Der seit März geltende aktuelle Fahrplan, mit dem die KVB auf die angespannte Personalsituation im Fahrdienst – derzeit fehlen dort rund 60 Mitarbeitende – reagiert hat, wird ansonsten im Jahr 2024 beibehalten. „Wir machen unseren Fahrgästen damit ein weitgehend verlässliches Fahrplanangebot“, so KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks. „Die aktuellen Rahmenbedingungen erlauben es uns leider nicht, schon jetzt zum regulären Fahrplan zurückzukehren wie wir es eigentlich gehofft hatten. Ich ärgere mich sehr, dass es Weltkonzerne nicht schaffen, zugesagte Lieferfristen einzuhalten, und wir dadurch in unseren Werkstätten einen erheblichen Mehraufwand haben. Uns stehen teilweise keine neuen Ersatzteile zur Verfügung, sodass wir gebrauchte Teile ausbauen müssen, um andere Fahrzeuge wieder auf die Strecke schicken zu können. Das ist absolut unbefriedigend.“
Große Verzögerung. Ein Grund für die schwierigen Rahmenbedingungen liegt in verzögerten Lieferfristen und in der mangelnden Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Die Auslieferung der neuen Niederflurfahrzeuge verzögert sich derzeit um bis zu 30 Monate. Deshalb ertüchtigt die KVB mit erheblichem finanziellen Aufwand die Bestandsflotte der Serie 4000 für einen verlängerten Betrieb. Dadurch stehen diese Bahnen für den täglichen Betrieb nicht zur Verfügung. Darüber hinaus haben zahlreiche Lieferanten Schwierigkeiten, dringend benötigte Ersatzteile für die Reparatur zu liefern.
Recruiting-Maßnahmen zeigen erste Erfolge, lösen aber noch nicht alle Probleme
Logistische Herausforderungen. Die geplante siebenmonatige Sperrung der Mülheimer Brücke in 2024 ist eine besondere Herausforderung. Um den Betrieb dann aufrechterhalten zu können, bedarf es eines erheblich größeren Personalaufwandes. Auch zur Fußball-EM will die KVB Zusatzverkehre in erheblichem Umfang leisten. Der Herbst wird zudem geprägt sein von einer Sperrung der Deutschen Bahn zwischen Mülheim und Deutz.
Erhebliche Anstrengungen. Die KVB hat in 2023 mit einer großen Recruiting-Offensive erhebliche Anstrengungen unternommen. Dazu zählen der Einsatz eines Karrierebusses, Bewerbertage, Online-Infoveranstaltungen, Kino-Spots und mehr. Zudem wurden die Fahrschul-Kapazitäten ausgebaut. Es zeigen sich erste Erfolge der Kampagne, aber sie lösen die Personalprobleme noch nicht nachhaltig. Die Recruiting-Maßnahmen werden im nächsten Jahr fortgesetzt und intensiviert. Stefanie Haaks: „Diese schwierigen Rahmenbedingungen werden unseren Betrieb aller Voraussicht nach noch über einen längeren Zeitraum bestimmen. Aber all das ändert nichts an unserer grundsätzlichen Strategie: Wir wollen die Verkehrswende in Köln gestalten und vorantreiben.“
Angepasste Fahrzeiten. Am 10. Dezember werden Fahrzeiten der Stadtbahn-Linien 1, 7, 15, 16 und 18 sowie auf 37 Bus-Linien angepasst. Zudem werden 14 neue Bushaltestellen eingerichtet und somit die Wege zum ÖPNV verkürzt. In Porz erhalten die Linien 164 und SB 55 die einheitliche Nummer 117 sowie die Linien 163 und 550 die Nummer 550. Bisher wechselten die Nummern an der Stadtgrenze. Im Nachtverkehr wird der Abschnitt zwischen „Wahn S-Bahn“ und „Porz-Langel Süd“ durch die Linie 117 übernommen. Klettenberg bekommt im Wohngebiet Geißbergstraße die TaxiBus-Linie 185, die montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr im 60-Minuten-Takt fährt.
Die Bus-Linie 172 fährt ab 8. Januar wieder im Normalbetrieb. Damit nimmt die KVB eine weitere Reduzierung ihres Fahrplanangebotes zurück. Der seit März geltende aktuelle Fahrplan, mit dem die KVB auf die angespannte Personalsituation im Fahrdienst – derzeit fehlen dort rund 60 Mitarbeitende – reagiert hat, wird ansonsten im Jahr 2024 beibehalten. „Wir machen unseren Fahrgästen damit ein weitgehend verlässliches Fahrplanangebot“, so KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks. „Die aktuellen Rahmenbedingungen erlauben es uns leider nicht, schon jetzt zum regulären Fahrplan zurückzukehren wie wir es eigentlich gehofft hatten. Ich ärgere mich sehr, dass es Weltkonzerne nicht schaffen, zugesagte Lieferfristen einzuhalten, und wir dadurch in unseren Werkstätten einen erheblichen Mehraufwand haben. Uns stehen teilweise keine neuen Ersatzteile zur Verfügung, sodass wir gebrauchte Teile ausbauen müssen, um andere Fahrzeuge wieder auf die Strecke schicken zu können. Das ist absolut unbefriedigend.“
Große Verzögerung. Ein Grund für die schwierigen Rahmenbedingungen liegt in verzögerten Lieferfristen und in der mangelnden Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Die Auslieferung der neuen Niederflurfahrzeuge verzögert sich derzeit um bis zu 30 Monate. Deshalb ertüchtigt die KVB mit erheblichem finanziellen Aufwand die Bestandsflotte der Serie 4000 für einen verlängerten Betrieb. Dadurch stehen diese Bahnen für den täglichen Betrieb nicht zur Verfügung. Darüber hinaus haben zahlreiche Lieferanten Schwierigkeiten, dringend benötigte Ersatzteile für die Reparatur zu liefern.
Recruiting-Maßnahmen zeigen erste Erfolge, lösen aber noch nicht alle Probleme
Logistische Herausforderungen. Die geplante siebenmonatige Sperrung der Mülheimer Brücke in 2024 ist eine besondere Herausforderung. Um den Betrieb dann aufrechterhalten zu können, bedarf es eines erheblich größeren Personalaufwandes. Auch zur Fußball-EM will die KVB Zusatzverkehre in erheblichem Umfang leisten. Der Herbst wird zudem geprägt sein von einer Sperrung der Deutschen Bahn zwischen Mülheim und Deutz.
Erhebliche Anstrengungen. Die KVB hat in 2023 mit einer großen Recruiting-Offensive erhebliche Anstrengungen unternommen. Dazu zählen der Einsatz eines Karrierebusses, Bewerbertage, Online-Infoveranstaltungen, Kino-Spots und mehr. Zudem wurden die Fahrschul-Kapazitäten ausgebaut. Es zeigen sich erste Erfolge der Kampagne, aber sie lösen die Personalprobleme noch nicht nachhaltig. Die Recruiting-Maßnahmen werden im nächsten Jahr fortgesetzt und intensiviert. Stefanie Haaks: „Diese schwierigen Rahmenbedingungen werden unseren Betrieb aller Voraussicht nach noch über einen längeren Zeitraum bestimmen. Aber all das ändert nichts an unserer grundsätzlichen Strategie: Wir wollen die Verkehrswende in Köln gestalten und vorantreiben.“
Angepasste Fahrzeiten. Am 10. Dezember werden Fahrzeiten der Stadtbahn-Linien 1, 7, 15, 16 und 18 sowie auf 37 Bus-Linien angepasst. Zudem werden 14 neue Bushaltestellen eingerichtet und somit die Wege zum ÖPNV verkürzt. In Porz erhalten die Linien 164 und SB 55 die einheitliche Nummer 117 sowie die Linien 163 und 550 die Nummer 550. Bisher wechselten die Nummern an der Stadtgrenze. Im Nachtverkehr wird der Abschnitt zwischen „Wahn S-Bahn“ und „Porz-Langel Süd“ durch die Linie 117 übernommen. Klettenberg bekommt im Wohngebiet Geißbergstraße die TaxiBus-Linie 185, die montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr im 60-Minuten-Takt fährt.
KVB vertreibt Deutschlandticket Schule
Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen Kölns können nun das neue Angebot nutzen

Das Deutschlandticket gibt es jetzt auch für Schülerinnen und Schüler
Die KVB hat den Verkauf des Deutschlandtickets Schule für Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen Kölns gestartet. Das neue Ticket ist für die städtischen Grundschulen bereits ab dem 1. Dezember 2023 nutzbar, für die städtischen weiterführenden Schulen ab dem 1. Februar 2024. Das VRS-SchülerTicket steht dann nicht mehr zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist, dass die besuchte Schule einen Vertrag mit der KVB haben muss. Fehlt ein solcher Vertrag, kann als Alternative das „normale“ Deutschlandticket zum Preis von 49 Euro im Monat erworben werden. Das persönliche, nicht übertragbare Deutschlandticket Schule ist im Abonnement erhältlich, kostet maximal 29 Euro je Monat und wird als Chipkarte ausgegeben. Freifahrtberechtigte Schüler der weiterführenden Schulen beziehungsweise deren Eltern können ihre Ermäßigung gemäß der Schülerfahrtkostenverordnung NRW bei der Stadt Köln beantragen.
Heimvorteil sichern. Mit dem Deutschlandticket Schule kann überdies tagsüber der On-Demand-Service Isi in den Stadtbezirken Nippes und Porz genutzt werden. Das Deutschlandticket Schule ermöglicht jedoch keine Mitnahme von Fahrrädern. Wer bei der KVB das Deutschlandticket Schule erwirbt, profitiert zudem vom #Heimvorteil des Unternehmens. Mit dem Ticket können Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre die KVB-Räder 30 Minuten je Fahrt kostenfrei nutzen.
Automatische Umstellung. Die KVB stellt die Verträge für alle Schüler der weiterführenden Schulen, die am Stichtag 30. Oktober 2023 ein VRS-SchülerTicket hatten, zum 1. Februar 2024 automatisch auf das Deutschlandticket Schule um. Schüler der weiterführenden Schulen, die nicht in das Deutschlandticket Schule wechseln möchten, müssen der automatischen Umstellung selber oder über ihre Eltern widersprechen lassen. Ein Widerspruch führt jedoch nicht dazu, das VRS-SchülerTicket behalten zu können. Der Widerspruch führt zur ersatzlosen Kündigung des Abos. Die Regularien zum Deutschlandticket Schule ermöglichen kein paralleles Angebot beider Tickets.