KVB-Rad Spitze in Deutschland und Europa
Mit bisher über 3,4 Millionen Fahrten in 2023 steht neuer Rekord bereits fest
KVB-Rad Spitze in Deutschland und Europa
Mit bisher über 3,4 Millionen Fahrten in 2023 steht neuer Rekord bereits fest
Das KVB-Rad läuft auf Hochtouren. In diesem Jahr wird es erneut einen Nachfragerekord erleben, der sich aber von den vorangegangenen Jahren deutlich absetzt. Bisher – einschließlich November – wurden die 3.000 Leihräder rund 3,4 Millionen Mal ausgeliehen. Bei einer durchschnittlichen Fahrtlänge von 1,7 Kilometern (Luftlinie) sind das rund 5,78 Millionen Kilometer ohne Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid und weiteren Schadstoffe. Bis zum Ende des Jahres kommen noch einige hinzu.
Positive Entwicklung. Damit ist die positive Entwicklung des Leihradangebotes der KVB in diesem Jahr noch wesentlich deutlicher als in den vergangenen Jahren. In 2022 verzeichnete die KVB insgesamt 1,95 Millionen Ausleihen, in 2021 bereits 1,5 Millionen. Das KVB-Rad gibt es seit 2015. In diesen neun Jahren wurden die Leihräder rund 11,6 Millionen Mal für Fahrten innerhalb Kölns ausgeliehen. Dabei hat sich der Kreis der Nutzerinnen und Nutzer in diesem Jahr erneut deutlich erweitert. Bisher wurden 66.000 neue Registrierungen für das KVB-Rad verzeichnet. Hingegen haben lediglich 1.600 Kundinnen und Kunden ihre Registrierung gelöscht.
Viele Stationen. Das Leihrad-Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der Flexzone in der inneren Innenstadt und City besteht die Stationszone auf dem weiteren Stadtgebiet. Inzwischen können die KVB-Räder dort an insgesamt 106 Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden. Davon befinden sich 45 Stationen am Straßenrand (anstelle früherer Parkplätze), 47 Stationen an Bike&Ride-Anlagen (B&R) und sechs Stationen wurden auf privatem Grund von Kooperationspartnern eingerichtet. Allein auf den Geländen von Märkten des Discounters Aldi wurden in diesem Jahr drei Stationen eingerichtet. Weitere acht Stationen sind sogenannte „Übergangsstationen“ zum Umland.
Weitere Optimierung. In der kommenden Zeit wird es darum gehen, den täglichen Service im Angebot der KVB-Räder – den der Kooperationspartner nextbike by TIER sehr gut leistet – weiter zu optimieren. KVB und nextbike by TIER unterstützen den Wunsch der Kölnerinnen und Kölner, die Stadt aufzuräumen und appellieren auch an die Nutzerinnen und Nutzer bei den Rückgaben auf eine ordentliche Abstellung zu achten. Auch hiervon hängt der Erfolg eines Sharing-Angebotes ab.
Integration in die Angebote. Der Erfolg des KVB-Rades sticht in Deutschland und Europa heraus. Die Nachfrage in Köln setzt sich sehr deutlich von allen weiteren nextbike-Standorten in Deutschland ab. In Europa konkurriert das Kölner Angebot nur mit Warschau um den Spitzenplatz. Eine wesentliche Grundlage dieses Erfolges ist die Integration des KVB-Rades in das Tarifsystem des Verkehrsverbundes VRS. Das KVB-Rad ergänzt die Verkehrsangebote mit Bus und Bahn. Deshalb war es wichtig, mit dem Heimvorteil der KVB beim Vertrieb des Deutschlandtickets auch das KVB-Rad zu integrieren.
Fahrten über den Rhein
Am 5. November endete die reguläre Saison der Kölner Seilbahn. Wer dennoch nicht bis zum nächsten Saisonstart im Frühjahr 2024 warten möchte, kann an den kommenden Wochenenden als besonderes Adventserlebnis noch über den Rhein „gondeln“. An den Adventswochenenden – also noch am 9. und 10. Dezember sowie am 16. und 17. Dezember – fährt die Seilbahn erneut von 10 bis 18 Uhr (letzter Einstieg jeweils um 17.45 Uhr). Mit diesen Adventsfahrten möchte die Seilbahn abseits des Trubels in der Innenstadt unter anderem auch zur besinnlichen Stimmung der Menschen vor Weihnachten beitragen. An den beiden Wochenenden gelten die normalen Fahrpreise.

Der Parkschein als Fahrausweis
Stadt und KVB kooperieren im Advent mit Parkhausbetreibern
In der Vorweihnachtszeit ist Köln beliebtes Ziel für Touristen aus dem In- und Ausland. Auch viele Kölnerinnen und Kölner zieht es in die Innenstadt – zum Einkaufen, Besuch der Weihnachtsmärkte, in die Kultureinrichtungen, Gastronomie und Kirchen. Insbesondere an den Samstagen ist es erfahrungsgemäß sehr voll. Die KVB empfiehlt deshalb die Nutzung ihrer Busse und Bahnen sowie des KVB-Rades. Das reduziert die Staus, entlastet den Verkehr und macht den Aufenthalt in der Stadt angenehmer.
Kooperation mit Parkhäusern. Um zumindest den teilweisen Verzicht auf das Auto zu ermöglichen, kooperieren KVB und Stadt Köln erneut mit Betreibern verschiedener Parkhäuser. Wer sein Auto in den Parkhäusern Lanxess-Arena oder Kaiser-Wilhelm-Ring abstellt oder die P&R-Anlage Haus Vorst nutzt, hat mit dem Parkschein bereits sein KVB-Ticket in der Tasche. An den vier Samstagen vor Weihnachten gilt das zwischen 9 und 16 Uhr ausgestellte Parkticket als Kombiticket vergleichbar einem 24StundenTicket 5 Personen in der Preisstufe 1b. Gruppen bis zu fünf Personen müssen also keinen Fahrschein kaufen. Die KVB empfiehlt allen Besuchern der Innenstadt, auch die zahlreichen weiteren kostenfreien P&R-Anlagen in Köln zu nutzen und von dort auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen. Hierfür ist jedoch ein KVB-Ticket notwendig.